Basis der Diagnose ist hier das ICD 10, die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, die drei Hauptsymptome - depressive Stimmung, Interessensverlust sowie Antriebslosigkeit und Müdigkeit - anführt, daneben außerdem sieben Nebensymptome, darunter Schuldgefühle, Schlafstörungen und Appetitveränderungen. Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft. Vielmehr entwickelt sie sich aus dem Zusammenspiel unterschiedlicher Einflüsse (Faktoren). Werden sie nicht behandelt, können sie tödlich enden: Auch Kinder sind im Fall einer schweren Depression suizidgefährdet. B. einmalige oder wiederholte depressive Episode) gestellt. Dennoch wird die Krankheit häufig nicht erkannt, lange wurde sogar angezweifelt, dass es Depressionen bei Kindern überhaupt gibt. Dafür und für die Gefahr der Chronifizierung sind vermutlich zum einen Veränderungen im Gehirn verantwortlich. Ihre E-Mail-Adresse an. Barmer: Depression - mehr kinder und Jugendliche betroffen, Bundesverband der Kinder- und Jugendärzte, Resilienz – wie Sie trotz Corona-Krise stark bleiben. Bei rechtzeitiger Behandlung werden etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen nach einer depressiven Phase wieder dauerhaft gesund. Bei entsprechender Veranlagung können diese Erkrankungen durchaus eine Depression auslösen. Antriebslos, niedergeschlagen, freudlos – solche Symptome einer Depression werden von Außenstehenden oft als Schwäche und mangelnde Willenskraft missverstanden. Gesunde können das nicht nachvollziehen. Menschen mit Depressionen kommen aus eigener Kraft nicht mehr aus dem schwarzen Loch heraus. Bei Kindern spielt die Familie eine entscheidende Rolle. Denn manchmal können Antidepressiva bei jüngeren Patienten Aggressionen sowie Suizidgedanken oder -versuche auslösen. Ob Kind oder Erwachsener - die Mechanismen der Depressionen sind noch immer nicht vollständig geklärt. Ursachen und Auslöser Anders als bei einem gebrochenen Arm beispielsweise kann man eine Depression meist nicht auf eine einzige Ursache oder einen einzigen Auslöser zurückführen. Suizidalität. Aber keine Angst, das ist nicht der Fall. : Taschenführer zur ICD-10-Klassifikation psychischer Störungen, Hogrefe Verlag, 8. Anmerkung der Redaktion: Suizidalität ist ein schwerwiegendes gesundheitspolitisches und gesellschaftliches Problem. Achtung, Autofahrer: Diese Medikamente sind tabu! Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Journalisten berichten in News, Reportagen oder Interviews über Aktuelles in der medizinischen Forschung. ICD-Codes sind international gültige Verschlüsselungen für medizinische Diagnosen. So erkranken Kinder, deren Vater oder Mutter depressiv ist, mit einer Wahrscheinlichkeit von 10 bis 15 Prozent selbst an einer Depression. Auch wenn Suizide im Kindesalter noch sehr selten sind, so zählen sie im Jugendalter zu den häufigsten Todesursachen. Depressive Störungen beim Vorschul-Kind: In dieser Altersstufe beginnen sich die seelischen Symptome in den Vordergrund zu schieben. Krebssymptome, die Männer nicht ignorieren sollten. Daher sollte bei Kindern mit einer leichten bis mittleren Depression bevorzugt mittels einer Psychotherapie behandelt werden. An eine Zukunft, … Dafür gibt es Gründe. Antidepressiva können vor allem kleine Patienten mit schweren Depressionen aus dem "schwarzen Loch" herausholen. Besonders wichtig sind dann Menschen, denen sie vertrauen, bei denen sie sich ohne Ängste öffnen und von sich erzählen können. Sie finden sich z.B. Mehrere Faktoren wirken bei Depessionen zusammenAls Ursache für die Entwicklung einer Depression wird das Zusammenwirken verschiedener Einflüsse angenommen, darunter genetische Voraussetzungen, negative Lebensereignisse sowie aktuelle individuelle Faktoren. Lesen Sie hier mehr zu Therapien, die helfen können: Wichtig ist, dass Eltern, Kindergärtner und Lehrer wachsam sind und die verwirrend vielfältigen Anzeichen für Depressionen bei Kindern richtig deuten lernen. Das Risiko, im Laufe seines Lebens einmal an einer Depression zu erkranken, liegt bei 16-20 Prozent. Daneben gibt es eine Reihe auslösender Faktoren, durch die Kinder und Jugendliche in eine Depression rutschen können: Wenn Eltern die genannten Symptome bei ihren Kindern wahrnehmen und eine Depression vermuten, sollte unverzüglich ein Arzt aufgesucht werden. Der Berufsalltag wird schneller, die Grenze zwischen Freizeit und Arbeit verwischen immer mehr. Welche Krankheit verursacht meine Beschwerden? Sie können den Zustand des Patienten stabilisieren, sollten aber auf keinen Fall die einzige Form der Behandlung sein, sondern nur als Teil einer umfassenden Therapie eingesetzt werden. Auch bei medizinisch guter Versorgung verkümmern Kinder, wenn sie keine Liebe und Geborgenheit erhalten. Die Anrufe sind anonym. Frauen sind mehr als doppelt so häufig betroffen wie Männer. Auflage 2007, Hautzinger, M. & Abel, U.: Kognitive Verhaltenstherapie bei Depressionen im Kindes- und Jugendalter, Springer Verlag, 1. Die Gene spielen sicher eine Rolle bei der Entstehung einer Depression. Häufiger als bei Kindern sind Depressionen bei Jugendlichen. Selbst Ärzte und Psychologen haben oft Probleme die Krankheit bei Kindern auf Anhieb richtig zu deuten. Die Informationen dürfen auf keinen Fall als Ersatz für professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte angesehen werden. Eine besonders schwere und tragische Form der Depression wird als anaklitische Depression bezeichnet. Hält die Traurigkeit jedoch länger an und ist stärker als normal, könnte eine Depression die Ursache sein. Depressionenund Angststörungen im Kindes- und Jugendalter sind meist keine vorübergehende Störung, aus denen die Kinder „herauswachsen“. Dabei ist nicht nur die Stärke der Belastung ausschlaggebend, sondern auch, wie gut das Kind gelernt hat, Krisen zu verarbeiten, Probleme zu lösen oder sich Hilfe zu suchen. Vor der Pubertät sind circa 3 %, nach der Pubertät circa 6 % der Kinder … Kleinkinder zum Beispiel schreien und weinen anfangs viel, später ziehen sie sich zurück. Depressionen bei sehr jungen Menschen werden oft erst spät oder auch gar nicht erkannt. Bundespsychotherapeutenkamm www.bptk.de (Abruf: 18.06.2018), Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) et al. Laborwert-Checker: Was bedeuten meine Werte? Dann muss vor allem zu Beginn der Behandlung auf das Verhalten der Kinder geachtet werden. Depressionen bei Kindern können in seltenen Fällen bereits in frühem Lebensalter auftreten. Eine Depression zu erkennen, ist schon bei Erwachsenen nicht ganz einfach. Mit Willenskraft kann man solche vorübergehenden Tiefs überwinden. Die Pubertät birgt ein besonderes Risiko. Vor allem Mädchen müssen sich demnach öfter der Diag­nose Depression stellen. Wenn Sie selbst zu dem Kreis der Betroffenen gehören, finden Sie zum Beispiel Hilfe bei der Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Insgesamt wurden der Hochrechnung zufolge 2017 bei mehr als 193.000 10- bis 18-Jährigen eine Depression diagnostiziert, dabei litten fast doppelt so viel Mädchen (127.672 Diagnosen) wie Jungen (65.615 Diagnosen) unter der psychischen Erkrankung. Depression und Launenfehlregulationsstörung bei Kindern und Jugendlichen – Erfahren Sie in der MSD Manuals Ausgabe für Patienten etwas über die Ursachen, Symptome, Diagnosen und Behandlungen. Vor allem bei jungen Kindern ist der Einfluss von Medikamenten und Therapien bisher zu wenig erforscht worden. Bei rechtzeitiger Behandlung werden etwa 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen nach einer depressiven Phase wieder dauerhaft gesund. "Bei Kindern und Jugendlichen sind Depressionen ein … Für all diese Tatsachen spricht, dass immer weniger Menschen einen Suizid begehen. Diese Art der Depression beobachtete der Entwicklungsforscher René Spitz bei Säuglingen in Heimen und Krankenhäusern im letzten Jahrhundert. Depressive Störungen im Kindes- und Jugendalter Symptomatik, Ursachen, Therapie KLINIK FÜR KINDER- UND JUGENDPSYCHIATRIE, PSYCHOSOMATIK UND PSYCHOTHERAPIE. Die Ursachen der Depression in Kindheit und Jugend sind selten klar umrissen und stellen statt dessen Kombinationen aus erblicher Vorbelastung, frühkindlichen Bindungserfahrungen und aktuellen Entwicklungsschwierigkeiten dar. Copyright 2020 NetDoktor.de - All rights reserved - NetDoktor.de is a trademark, Geschwollene Lymphknoten - was dahinter steckt, Hämorrhoiden - was die Krankheit bedeutet. Bei Kindern spielt die Familie eine entscheidende Rolle. Gerade bei jungen Menschen ist die Rückfallrate in die Depression mit circa 70 bis 80 Prozent sehr hoch. Sie sind wie versteinert , fühlen sich innerlich wie tot. Im Jugendalter stellt zunehmend auch Substanzmissbrauch (Drogen etc.) Häufiger ist aber das Gegenteil der Fall: Aufgrund der Depression empfindet der Patient die Körperlichen Beschwerden stärker. Das sind die Unterschiede! Wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser, um schneller und sicherer zu surfen. Denn in der Pubertät können Traurigkeit und Verzweiflung Teile einer normalen Entwicklung sein, die nach einiger Zeit wieder verschwinden. Hilfe für Angehörige und Betroffene bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker durch Telefon- und E-Mail-Beratung: Unter der Rufnummer 01805-950 951 und der Festnetznummer 0228-7100 2424 sowie der E-Mailadresse seelefon@psychiatrie.de können die Berater kontaktiert werden. Hinzu kommen körperliche Untersuchungen, die eine physiologische Ursache der Auffälligkeiten ausschließen sollen. Bei Depressionen im Kindes- oder Jugendalter gibt es meist viele Ursachen. Doch eine echte Depression ist anders. Viele glauben, dass Medikamente gegen Depression (sogenannte Antidepressiva) süchtig machen. Denn hinter den Anzeichen kann sich eine Depression verbergen. Besonders Angststörungen im Kindesalter erhöhen die Wahrscheinlichkeit für eine spätere Depression oder bipolare Erkrankung. & Schneider S.: Lehrbuch der Verhaltenstherapie, Springer Verlag, 4. Was sind die Ursachen für Depressionen bei Kindern? Die Symptome einer depressiven Episode bei Kindern unterscheiden sich je nach Lebensalter. Es gibt verschiedene Ursachen, die für die Entstehung einer depressiven Erkrankung zuständig sind. Sie kann grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder durchlaufen seelische Tiefs. Gute soziale Beziehungen zu den Eltern oder Freunden können dem aber entgegenwirken und die Jugendlichen stärken. Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Diese werden vom Arzt oder Therapeuten anhand standardisierter Fragebögen erfasst. Eine große Rolle spielen vermutlich auch die hormonellen Turbulenzen in dieser Lebensphase. Bei Kindern, deren Eltern unter Depressionen leiden, ist das Risiko, ebenfalls zu erkranken, deutlich erhöht. Zum anderen, weil sich ihre Symptome häufig von denen der Erwachsenen unterscheiden. Depression ist nicht nur eine Krankheit von Erwachsenen. Neben psychosozialen Einflüssen gibt es auch eine genetische Veranlagung. Eine Depression bei Schulkindern tritt selten plötzlich auf, meist ist der Verlauf schleichend. Später werden sie te… In der Rubrik Test & Quiz sowie in den Diskussionsforen können Sie schließlich selbst aktiv werden! Je jünger die Kinder sind, desto schwerer ist es, eine Depression zu erkennen. Unter den Rufnummern 0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222 sind die Berater rund um die Uhr erreichbar. Pneumokokken-Impfung: Wer, wann und wie oft? Auflage 2018, Myschker, N. & Stein R.: Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Kohlhammer Verlag, 8. Erhalten Sie die neuesten Nachrichten und wertvolle Tipps rund um Ihre Gesundheit. 7 Ursachen für Depressionen bei Kindern. Unter einer Depression versteht man eine psychische Störung, bei der es zu negativen Gefühlslagen und Emotionen wie Traurigkeit und Niedergeschlagenheit sowie zu Minderwertigkeitsgefühlen kommt. durch Scheidung der Eltern) Tod einer Bezugsperson (häufig eines Familienangehörigen) Häufiger Streit zwischen den Eltern (Schwere) Krankheit eines Elternteils (physisch oder psychisch) Jeder Zehnte erkrankt im Laufe seines Lebens darunter. Ist die Depression bei einem Kind erst einmal erkannt, lässt sie sich auch entsprechend behandeln. Sowohl Zwillingsstudien als auch Untersuchungen mit Familien belegen, dass genetische Faktoren bei der Depression von Bedeutung sind. ist deshalb der falsche Apell. Depressionen sind generell auf verschiedene biologische, psychische und soziale Faktoren zurückzuführen. Gedicht von Mona (14 Jahre) aus Das Eismeer in mir (Hrsg. Auflage 2006, Machleidt, W. et al. Sie schreien und weinen anfangs viel. Die Kinder weinen nicht mehr und verhalten sich apathisch. Zu hoher Leistungsdruck in … Eine Depression beim Kind zu erkennen, ist für Eltern nicht leicht. Denn Depressionen bei Kindern und Jugendlichen äußern sich anders als bei Erwachsenen. in Arztbriefen oder auf Arbeitsunfähigkeits­bescheinigungen. In der Psychiatrie wird die Depression den affektiven Störungen zugeordnet. Sind Kinder im ersten Lebensjahr drei bis fünf Monate oder länger von ihrer Bezugsperson, in der Regel der Mutter, getrennt, zeigen sie starke körperliche und seelische Beeinträchtigungen. Doch auch bei Jugendlichen gilt es gut zu differenzieren. Besondere Risikofaktoren sind der Tod eines Elternteils, besonders in den ersten Lebensjahren des Kindes, der Tod eines Bruders oder einer … Wir erstellen ausführliche Specials zu Themen wie Sport, Ernährung, Diabetes oder Übergewicht. Das Kind hat keine Lust mehr zu spielen, es wirkt traurig und antriebslos. Abhängig von der Schwere der Krankheit werden Depressionen in der Regel mit einer Psychotherapie, antidepressiven Medikamenten oder eine Kombination aus beidem behandelt. Alle NetDoktor-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Je älter die Kinder sind, desto mehr entsprechen ihre Symptome denen von Erwachsenen. Etwa ein bis zwei Prozent der Kinder leiden im Vor- und Grundschulalter an Depressionen. Auch Kinder können bereits betroffen sein. Sie finden uns auch auf Facebook – besuchen Sie unsere Seite "t-online.de Familie"! Experten gehen von einem komplexen Zusammenspiel aus genetischen, anderen biologischen und Umwelteinflüssen aus. NetDoktor.de arbeitet mit einem Team aus Fachärzten und Journalisten. Depressionen werden Depressionen genannt und verstecken sich nicht wie früher hinter Ausweichdiagnosen wie chronische Schmerzen, Tinnitus, Fibromyalgie etc. Vermutlich erkennen Ärzte die Krankheit auch schneller als noch vor 20 Jahren. Tatsache ist: Depressionen hat es immer schon gegeben. Depressionen treten in zeitlich abgrenzbaren Episoden auf, die eine Woche bis mehrere Jahre andauern können. Oftmals bestehen zudem ADHS oder Verhaltensauffälligkeiten. Jeder Mensch kennt das Gefühl, überfordert, erschöpft, traurig oder verzweifelt zu sein. Leistungsdruck, Scheidung oder Tod der Eltern, aber auch Hänseleien in der Schule, Armut und sexueller Missbrauch gelten als mögliche Auslöser depressiver Erkrankungen. Während früher Depressionen bei Kindern sehr selten diagnostiziert wurden, beobachten Ärzte heute schon bei Klein- und Vorschulkindern depressive Anzeichen. Denn Depressionen sind ernst zu nehmende psychische Erkrankungen. Führen Depressionen zu schwerem Covid-Verlauf? Schlaftipps für Krisenzeiten: Endlich gut schlafen! Schon Schulkinder leiden an depressiven Störungen. Die Deutsche Depressionshilfe schätzt, dass in Deutschland etwa ein Prozent der Vorschulkinder, knapp zwei Prozent der Grundschulkinder und drei bis zehn Prozent der Jugendlichen zwischen zwölf und 17 Jahren an einer Depression leiden. Säuglinge mit einer anaklitischen Depression haben eine höhere Krankheitsanfälligkeit und die körperliche Entwicklung verlangsamt sich. Stattdessen bekommen die Kinder Vitamine und Eisenpräparate gegen die Müdigkeit, und der Rest - so glaubt man - wird sich schon auswachsen. Neben ihrer Arbeit bei NetDoktor.de schreibt sie auch für Kinder, etwa bei der Stuttgarter Kinderzeitung, und hat ihren eigenen Frühstücksblog „Kuchen zum Frühstück“. Werden sie nicht behandelt, können sie chronisch werden. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen. Eine Krankheit wird entschlüsselt, Beck Verlag, 2. Die großen Verunsicherungen, die der Umbruch mit sich bringt, können zum Ausbruch einer Depression bei Jugendlichen beitragen. Im Grunde erfolgt die Untersuchung auf und Diagnose von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen jedoch nach dem gleichen Schema wie die Diagnose bei Erwachsenen. Außerdem lassen sich häufig körperliche Symptome beobachten, wie Appetitstörungen, Bauchschmerzen, Schlafstörungen oder Entwicklungsstörungen. Kinder mit entsprechendem genetischem Risiko erkranken in einer ungünstigen psychosozialen Umgebung … Bei einer Kognitive Verhaltenstherapie sucht … Das Nachlassen der Schulleistungen, das Absinken der Noten sowie Rückzugsverhalten und eine zunehmende Teilnahmslosigkeit sind Hinweise für eine depressive Entwicklung. Sie finden bei uns alle wichtigen Symptome, Therapien, Laborwerte, Untersuchungen, Eingriffe und Medikamente leicht verständlich erklärt. Auflage 2004, Margraf J. Die Gene spielen sicher eine Rolle bei der Entstehung einer Depression. Werden die Depressionen bei Kindern und Jugendlichen nicht behandelt, besteht eine hohe Gefahr, dass die Krankheit chronisch verläuft. Wir bieten Ihnen unabhängige und umfassende Informationen rund um die Themen Gesundheit und Krankheit. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Psychotherapeuten sind wichtige Begleiter auf dem Weg aus der Depression. Der Eindruck, dass seit einigen Jahren mehr Menschen unter der krankhaften Schwermut leiden, ist einfach zu erklären. Oft gibt es aber kritische Lebensereignisse, die konkrete Auslöser einer depressiven Störung sein können.