Behavioraler Bereich: Extraversion, Durchsetzungsfähigkeit, Handlungsflexibilität, Kommunikationsstil, Konfliktverhalten, Selbststeuerung. Kindliches Temperament und mütterliche Affektivität In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob sich das frühkindliche Temperament von Kindern postpartal depressiver Mütter und nicht depressiver Mütter unterscheidet. 2.7 Temperament in Diagnostik und Therapie. ), Handbook of social development (pp. Spiel als Motor der kindlichen Entwicklung Momentaufnahmen einer modernen Spieltheorie und pädagogische Handlungsideen Helmut GreinerHelmut Greiner Vortrag anl. Kinder mit einem hohen Ausmaß an sozial-emotionalen Kompetenzen fallen zudem seltener durch Verhaltensprobleme auf. Teilen, Kooperieren, soziale Interaktionen). Dieser ist tief verankert und setzt sich aus emotionalen, motorischen, aufmerksamkeitsbezogenen Reaktionen und der Selbstregulierung zusammen. Darüber hinaus bilden Verständnis für und Wissen über Emotionen die Basis für die Entwicklung von Empathie und prosozialem Verhalten. Kindliches Temperament und elterliches Erziehungsverhalten Laut Thomas und Chess (1977) gibt es angeborene Tem-peramentsunterschiede, die erklären, warum manche Säuglinge zumeist positiv gestimmt sind, sich gut kon-zentrieren und ohne Probleme an neue Umgebungen an-passen können, während andere viel weinen, leicht irri- tierbar sind oder sich rasch ablenken lassen. In V. VanHasselt & M. Hersen (Eds. Das theoretische Konstrukt „soziale Kompetenz“ hat wie die "emotionale Kompetenz" verschiedene Aspekte. School Psychology Review, 13, 267-277. 70178 Stuttgart. Indikation; Frühe Hilfen; Jugendamt; Somatische Abklärung; Eltern-Kleinkind-Psychotherapie. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist die Qualität der frühen Eltern-Kind-Interaktionen. Temperaments“ (vgl. Development of concern for others. Lexikon für Redensarten, Redewendungen, idiomatische Ausdrücke und feste Wortverbindungen Von den Eltern wurden Angaben zum kindlichen Temperament, zum Ausmaß der internalisierenden bzw. Der Kontakt zu Gleichaltrigen spielt für die Entwicklung sozialer Kompetenz eine wichtige Rolle und beeinflusst langfristig die individuelle Entwicklung. Chr.) Das Temperament ist ein bisher fehlendes Glied in einer sys- temischen, transaktionalen Sichtweise psychischer Entwicklung. Das Charakteristischste an Wutanfällen ist die enorme Intensität, mit der die Kinder ihren Ärger ausdrücken. Zeitschrift für Psychologie, 210 (4), 154-163. Unter dem Begriff Kindheitstrauma (auch Kindheits-Belastungsfaktoren, frühkindliche Stress-Erfahrungen, adverse childhood experiences kurz: ACE) werden zusammengefasst: Kindesmisshandlung, sexueller Missbrauch von Kindern, schwere Vernachlässigung, Kriegserlebnisse (siehe auch Kriegskind), Trennung/Scheidung der Eltern sowie weitere familiäre/soziale Stressfaktoren. Selbstwirksamkeitserwartung und Trennungsangst 23 2. aggressiv-dissoziales Verhalten) dar. Thieme E-Books & E-Journals. Stichprobe 28 3.2. Das Kindergartenalter ist daher die entscheidende Lebensphase, in der wichtige soziale Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickelt und weiter differenziert werden. 283-323). Das kindliche Lexikon nimmt nicht nur an Größe zu, sondern wird auch inhaltlich mehr und mehr organisiert. Birgit Virtbauer Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen haben vermehrt emotionale oder Verhaltensprobleme. Die Sprachentwicklung von Kindern hängt eng zusammen mit sozialer Kompetenz bzw. in der Intensität), Eigene Stärken und Schwächen erkennen und alltäglichen Herausforderungen mit Selbstvertrauen und Optimismus begegnen, Sich anderen zuwenden und ihnen zeigen, dass sie, In einem Konflikt alle Sichtweisen berücksichtigen, um zu einer für alle Beteiligten zufrieden stellenden Lösung zu kommen, Sich verweigern und nicht unter Druck setzen lassen, Unterstützungsbedarf erkennen und erreichbare und, Grundlegende Konzepte zu den Konstrukten „emotionale“ und „soziale Kompetenz“ und ihre Beziehung zu positiven und negativen Entwicklungsverläufen von Kindern, Beziehung zwischen emotionaler und sozialer Kompetenz, Einflussfaktoren auf die Entwicklung der sozialen und emotionalen Kompetenzen von Kindern, Erkennen des mimischen Emotionsausdrucks anderer Personen, Herstellen und Aufrechterhalten von Emotionen, Kontrolle und Modulation der Intensität und Dauer von Emotionen, Möglichkeit zur Beeinflussung der begleitenden physiologischen Prozesse (Körperreaktionen) und Verhaltensweisen. Damit Kinder sich gesund entwickeln und ihre Umwelt aktiv erleben können, müssen sie ihrem individuellen Schlafbedarf nachgehen. Wir sind ein gemeinnütziges Sozialunternehmen und engagieren uns für Prävention, Gesundheitsförderung und Integration in Kitas und Grundschulen. Als Dimensionen des kindlichen Temperaments wurden Emotionalität, Aktivität und Schüchternheit einbezogen. Social competence: A developmental perspective. Das zeigt eine enge Verbindung zwischen sozialer und kognitiver Entwicklung in den ersten Lebensjahren, denn diese Unterscheidungsfähigkeit entwickelt das Kind im zweiten Lebensjahr. Im Kontakt zu Gleichaltrigen setzen sich die Kinder daher verstärkt mit dem Thema Gerechtigkeit auseinander. 15 Behandlungsmodelle Am Verhalten orientiert Psychodynamischer Ansatz Verbindung der unterschiedlichen Ansätze Entwicklungspsychologische Beratung (aktuelles Problem des Kindes, z.B. Zu den wichtigsten Einflussfaktoren auf die emotionale und damit auch auf die soziale Entwicklung zählen: Eine warme, von Zuneigung geprägte Erziehungshaltung in Kombinationen mit einem konsistenten und konsequenten elterlichen Verhalten unterstützt eine positive Entwicklung von Kindern. In dieser Definition unterscheidet Langfeldt (2006) Abweichungen von drei Bezugsnormen: Ideale Bezugsnormen sind Regeln, Vorschriften und Gebote, die etwas darüber aussagen, wie „man“ sich zu verhalten hat. kindliche Verhalten, obwohl relativ unabhängig vom kindlichen Temperament, war trotz ähnlicher Ausprägungen in den einzelnen Situationen im individuellen Bereich nicht stabil. Weitere Tipps, Wissenswertes und Ideen finden Sie in unserer TPS. Neben 2.8 Zusammenfassung. Die Emotionsregulation bezieht sich auf alle Strategien eines Kindes, mit den eigenen Emotionen umzugehen. Es geht um Fertigkeiten, auf deren Basis anderen Menschen geholfen wird (prosoziales Verhalten). vermehrt mit aggressivem Verhalten reagieren, wenn sie ihre Bedürfnisse oder Wünsche nicht verständlich ausdrücken können, aber dennoch ihr Ziel (z.B. Da emotionale und soziale Kompetenzen eng miteinander verknüpft sind, wird häufig von sozial-emotionalen Kompetenzen und in der Folge von sozial-emotionalen Fertigkeiten gesprochen. München: Piper. Angst, sozialer Rückzug) und für Verhaltensprobleme (z.B. Die Kinder erleben ihre Emotionen so stark, dass sie häufig für einlenkende Worte nicht zugänglich sind. Der heuristische Wert des Konstrukts Emotionsregulation wurde mehrfach betont, Probleme bestehen allerdings noch in einer genauen Definition und der strukturellen Beschreibung der unterschiedlichen Arten von … Das Fehlen dieser Kompetenzen wird als Ursache für viele Probleme angenommen. Kinder mit einem umfangreichen Emotionswissen können leichter ihre eigenen Emotionen beschreiben und so ihre Bedürfnisse mitteilen. Ein paar Beispiele zum besseren Verständnis: Besonders in der Eingewöhnungsphase und später beim Übergang in die Grundschule wird erkennbar, ob ein Kind sich eher zügig, in einem mittleren Tempo oder auffallend zögerlich neuen Situationen annähert. An dieser Stelle wird deutlich, dass nicht nur die Familie, sondern auch die Kita korrigierende Erfahrungen ermöglichen sollte, um Verhaltensstörungen vorzubeugen. Schon in der Antike wurden die vier klassischen Temperamente Sanguiniker, Choleriker, Phlegmatiker und Melancholiker beschrieben. Emotionen formen die motivationale Basis für Empathie und prosoziales Verhalten ebenso wie für Wut, aus der schlimmstenfalls aggressives und gewalttätiges Verhalten resultiert. ein kindliches Gesicht, Aussehen, Gemüt; kindliche Freude, Neugier, Naivität, Unschuld, Natürlichkeit; eine kindliche Handschrift, Stimme; der kindliche Gehorsam (Gehorsam des Kindes gegenüber den Eltern) … 21 auf den Seiten 2 - 3"Wie kann man den Umgang mit Gefühlen lernen?" : 08:00 Uhr - 17:00 Uhr Wenden Sie sich an uns, wenn Sie Informationen benötigen oder Wünsche haben. (2002). Kindliche Sexualität bedeutet für das Kind, schöne Gefühle zu erfahren, aber nicht die Zuneigung zu einem anderen Menschen auszudrücken. Oder anders formuliert: Bei Kindern mit Verhaltensstörungen lassen sich immer auch temperamentsbezogene Risikofaktoren finden. Umgekehrt stellen gering entwickelte sozial-emotionale Kompetenzen einen bedeutsamen Risikofaktor für vielfältige Probleme (z.B. Kinder als Persönlichkeiten wahrzunehmen und in einem individualisierenden Zugang in ihrer Entwicklung zu begleiten, ist ein wichtiger Grundsatz moderner Kita- Pädagogik. soziale Perspektivenübernahme, anderen helfen oder andere loben), Selbstmanagementkompetenzen (wie Konflikte bewältigen oder die eigene Stimmung regulieren), Akademische Kompetenzen (auf die Anweisungen des Lehrers hören; um Hilfe bitten), Kooperative Kompetenzen (Anerkennung sozialer Regeln; angemessene Reaktionen auf Kritik zeigen), Positive Selbstbehauptung und Durchsetzungsfähigkeiten (Gespräche oder Aktivitäten beginnen). Der moderne Fokus auf Vielfalt sollte den Blick aber nicht dafür verstellen, dass mit einigen extremen Temperamentsausprägungen auch Entwicklungsgefährdungen für Kinder verbunden sind. Wissenschaftler konnten zeigen, dass sich Fünfjährige aus ungünstigen familiären Verhältnissen positiv entwickeln, wenn sie von Gleichaltrigen akzeptiert werden und stabile Freundschaften zu anderen Kindern aufweisen. 3.1 Vorbemerkung. Seit Jahrzehnten liegen differenzierte und aufwendig erforschte Theorien zum Temperament vor, die bislang allerdings wenig Eingang in die Kita- Pädagogik gefunden haben (im Überblick zum Beispiel Boerner, 2016). Grundsätzlich lassen sich bei Empathie zwei Ebenen unterscheiden, die sich jedoch überschneiden und nicht immer klar unterschieden werden können: Eine ganze Reihe von WissenschaftlerInnen hat sich bereits mit der sozialen Kompetenz auseinandergesezt und entsprechend unterschiedliche Beschreibungsansätze gibt es. Nachfolgend klicken Sie bitte auf die gelben Pfeilchen rechts für die weiteren Inhalte: Emotionen werden als kurzlebige, vorübergehende Gefühlszustände und als Reaktion auf äußere Ereignisse verstanden. Natürlich entspricht diese Konstitutions- und Wesenslehre nicht mehr modernen Vorstellungen von der Entwicklung des Kindes. Das Kindchenschema bezeichnet die bei Menschenkindern und bei Jungtieren vorkommenden kindlichen Proportionen, vor allem auch bestimmte Gesichtszüge, die als Schlüsselreiz wirken und so das Brutpflegeverhalten auslösen. Der Begriff umschreibt relativ konstante (und daher typische) Merkmale des Verhaltens … Perzeptiv-kognitiver Bereich: Selbstaufmerksamkeit, Personenwahrnehmung, Perspektivenübernahme, Kontrollüberzeugung, Entscheidungsfreudigkeit, Wissen, Motivational-emotionaler Bereich: emotionale Stabilität, Prosozialität, Wertepluralismus. Der Erwerb emotionaler und sozialer Kompetenzen ist eine wichtige Entwicklungsaufgabe der Vorschulzeit und die Basis für psychosoziale Gesundheit. Caspi et al. Allerdings darf man das kindliche Gehör nicht durch ein ständiges Überangebot (CD, Radio, Fernsehen) überfordern, sondern muss ihm auch die Möglichkeit geben, Stille zu erfahren. Voraussetzung dafür ist ein umfangreicheres Emotionswissen und -verständnis. Bei Kindern mit geringen sozialen Kompetenzen, die keine Freundschaften aufbauen können, besteht die Gefahr, dass sich ihr Entwicklungsdefizit im Laufe der Zeit vergrößert. 2.6 Umwelteinfluss auf die behaviorale Inhibition. Kinder, die der Kategorie difficult/ hard-to-handle (10 Prozent) oder slow-to-warm-up (15 Prozent) angehörten, wurden eher als herausfordernd erlebt. Text: VERONIKA VERBEEK | Bild: ©greg801/GettyImages. externalisierenden Symptomatik sowie zum Elternstress erhoben. Die Rahmenbedingungen in Familie, Kindertagesbetreuung und Schule können dabei förderlich oder hinderlich sein, ungünstige Temperamentsmerkmale also ausgleichen oder diese zum Nachteil des Kindes sogar verstärken. 09.10.2020 | Keine Kommentare. Rotebühlstr. In der Entwicklungspsychologie wird Temperament als biologienaher Anteil der Persönlichkeit verstanden, der schon in den ersten Lebensmonaten beobachtbar ist und situationsübergreifend sowie über längere Entwicklungszeiträume hinweg das typische Erleben und Verhalten einer Person kennzeichnet (vergleiche Petermann & Asendorpf, 2019). Schon in der Antike wurden die vier klassischen Temperamente Sanguiniker, Choleriker, Phlegmatiker und Melancholiker beschrieben. Auch elterliche, besonders mütterliche Merkmale, beeinflussen die soziale und emotionale Entwicklung von Kindern. Die Entwicklungspsychologie definiert noch präziser, da emotionale Kompetenz eine Reihe von Fertigkeiten voraussetzt: Kinder müssen lernen, Emotionen durch Mimik und Gestik angemessen auszudrücken, damit andere Personen in der Lage sind, den emotionalen Zustand zu erkennen. Definition, Rechtschreibung, Synonyme und Grammatik von 'Temperament' auf Duden online nachschlagen.Wörterbuch der deutschen Sprache Das Temperament beschreibt die Art und Weise, wie ein Lebewesen agiert und reagiert, also seinen Verhaltensstil. Als Temperament werden die typischen Eigenarten des individuellen Ablaufs seelischer Vorgänge, insbesondere des Tempos, der Auslösbarkeit, des Erregungsgrades und der Störanfälligkeit des Verhaltens definiert (DTV Lexikon, 1997). Mittels statistischer Analysen reduzierte das Forscherpaar Thomas und Chess die hohe Komplexität von neun Temperamentsdimensionen auf drei Kategorien, denen sich 65 Prozent der Babys zuordnen ließen. Kinder reagieren in Abhängigkeit von Rhythmus, Anpassungsfähigkeit und Sensitivität auch unterschiedlich auf die Rahmenbedingungen in der Kita, was eine ungleiche Bewältigung offener Kindergartenkonzepte verständlich macht. Unter Temperament verstehen wir einseitig eine „lebhafte, leicht erregbare Wesensart“, wie es dazu im Duden heißt. Allerdings wurden mediierende Effekte bislang weniger berücksichtigt. Gemütszustand Definition,Gemütszustand Bedeutung, Deutsch Definitionen Wörterbuch, Sehen Sie auch 'Gemütsruhe',Gemüse',Gemütsbewegung',Gerichtsstand', biespiele (2003) haben festgestellt, dass das Temperament 3-Jähriger mit Effektstärken von bis zu 0.4 mit den Persönlichkeitsmerkmalen der später 26-Jährigen korreliert. in der Schule). Der Begriff des Temperaments hat eine lange Tradition in der Psychologie und ihren Vorgängern. Dass schon Babys sich grundlegend unterscheiden und kleine Kinder bereits ausgeprägte Wesensmerkmale haben, gehört zu den typischen Erfahrungen von Eltern. Diese Fertigkeiten helfen dabei, eigenes Verhalten besser auf das von anderen Kindern abzustimmen. Aufgrund der herausragenden Bedeutung von Emotionen für die soziale Interaktion gilt der Erwerb emotionaler Kompetenz als eine der wichtigsten Entwicklungsaufgaben im Kleinkind- und Vorschulalter. Kindliches Temperament. Dieses Themenpaket beinhaltet die entwicklungspsychologischen Grundlagen und gibt viele Praxisbeispiele. Dies schließt folgende Fertigkeiten ein: Die Emotions(dys)regulation hängt mit einem häufigen Verhalten im Kleinkindalter zusammen, das in einem bestimmten Maß zur Entwicklung von Kindern dazugehört: den intensiven Wutanfällen (engl. Ist ein Kind mit geringen Fertigkeiten im sprachlichen Emotionsausdruck wütend, neigt es wahrscheinlich eher zu sozial unangemessenem Verhalten (z.B. Diese Formen von Freundschaft sind aber die Grundlage für spätere Freundschaftsbeziehungen. Während ein neugeborenes Kind körperlich, motorisch und geistig noch sehr stark von Bezugsper- sonen abhängig ist, kann sich ein einjähriges Kind meist schon allein fortbewegen und die erstenWortesprechen.Aberauchindensich anschließenden Lebensjahren findet in den verschiedenen Inhalts- und Funktionsberei- chen des kindlichen Verhaltens undErlebens noch eine beeindruckende … Diese Definition betont die Fähigkeit zur Erhaltung von positiven sozialen Beziehungen. Erkennen der Bedeutung von Freundschaften, Entwickeln positiver Problemlösestrategien innerhalb sozialer Interaktionen, Entwicklung moralischer Wertvorstellungen, Fertigkeiten zur Bildung positiver Beziehungen zu Gleichaltrigen (u.a. Kinder müssen den Umgang mit eigenen und fremden Emotionen erst lernen. Jetzt das Themenpaket von kindergarten heute bestellen! Das Temperament hat eine biologische Grundlage, ist schon beim Kleinkind vorhanden und über die Zeit und Situationen hinweg ziemlich stabil. Dabei geht es um Verhaltenstendenzen, die über bestimmte Zeiträume und unterschiedliche Situationen hinweg bei einem Kind relativ konstant bleiben, z.B. Fertigkeiten (spezifische, von den allgemeinen Fähigkeiten abhängige, konkrete, situationsgebundene, erlernte Verhaltensweisen). Diesen Fragen ist in Deutschland noch wenig nachgegan- gen worden. Im weiteren Entwicklungsverlauf sollten sie lernen, ihr subjektives Empfinden nach Bedarf vom Emotionsausdruck zu trennen. "Gestört", "hyperaktiv": Auffällige Schüler werden schnell in Therapie geschickt. Das Erkennen von Emotionen bei anderen Personen ist wichtig für eine erfolgreiche Interaktion mit ihnen. Ein Mangel an diesen Fertigkeiten führt beispielsweise dazu, dass andere geschädigt werden (dissoziales oder aggressives Verhalten). Kinder, die Probleme mit der Emotionsregulation und dem konstruktiven Umgang mit ihren Gefühlen haben, werden häufiger von Gleichaltrigen abgelehnt und als weniger sozial kompetent angesehen. Was braucht ein Kind? Diplomarbeit . Freundschaften bei Drei- bis Vierjährigen ergeben sich überwiegend durch das gemeinsame Spiel. Kinder sorgen, sie säugen bzw. Aggressive Sozialverhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen 1. Häufigkeit, Ursachen und Verlauf 4. So haben beispielsweise Fünfjährige, die den mimischen Emotionsausdruck anderer besser erkennen und benennen können, ein ausgeprägteres, positives Sozialverhalten und häufiger soziale Kontakte mit Gleichaltrigen. die soziale Perspektivenübernahme, d.h.: Ein Kind kann sich besser vorstellen, wie andere Kinder sich gerade fühlen. April 2010 Übersicht (1) Entwicklungsbedeutsamkeit des Kinderspiels Moderne Spieltheorie (2) Wesensmerkmale des Spiels als geschlossenes New York: Plenum. 3.3 Die Rolle der Mutter. ZUSAMMENFASSUNG UND GLOBALE FRAGESTELLUNG 24 3. Bei Arten, bei denen die Sprössli… Temperament ist von psychologischer Seite definiert worden als die besonders … Sofern mit … Daher ist der Eintritt in die Kita für Kinder in unserer westlichen Gesellschaft besonders wichtig. In unserer Forschung messen wir die unterschiedliche Empfänglichkeit bei Kindern anhand ihres Temperaments. Die Unterscheidung zwischen Emotionserleben und Emotionsausdruck lernen Kinder ungefähr ab dem 3. So wird ein Kind, das anlagebedingt wenig Struktur und Rhythmus mitbringt, also unregelmäßig schläft, nur schwer Routinen in Bezug auf die Mahlzeiten entwickelt, davon profitieren, wenn in der Familie Strukturierungshilfen angeboten oder Rituale eingeführt werden. helfen oder trösten) ausdrücken kann. Ein Kind mit hoher Reaktionsintensität, das sich beispielsweise aufbrausend zeigt, andere ärgert oder gar verletzt, hat einen höheren Bedarf, zur Emotionsregulation hingeführt zu werden, als andere. Ängstliche Kinder haben eher ein eingeschränktes Repertoire mimischer Ausdrucksmöglichkeiten und sind bei der Interpretation von Emotionen anderer unsicherer. (1984). Durchführung der Untersuchung 29 3.2.1. Der Begriff Temperament wird im Alltag häufig missverständlich gebraucht. Fachbegriff temper tantrums). Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung. Deshalb soll im Folgenden zunächst auf die Schwierigkeiten, die sich bei der Definition und Operationalisierung des Konstrukts ergeben, aufmerksam gemacht werden. Gestuftes Trösten; Gewaltsames Schütteln; Rhythmisierung des Tagesablaufs ; Diäten; Weitere Therapieformen; Pharmakotherapie; Weitergehende spezialisierte Versorgung. länger als … Rose-Krasnor, L. (1997). Der erfolgreiche Aufbau sozial-emotionaler Kompetenzen ist Voraussetzung für eine gesunde psychische Entwicklung des Kindes. von Gleichaltrigen abgelehnt wurden, fielen dagegen später in der Schule vermehrt durch aggressive und hyperaktive Verhaltensprobleme auf. Wissenschaftler haben eine Reihe von sozial-emotionalen Schlüsselfertigkeiten zusammengestellt, deren Förderung durch Programme zum emotionalen und sozialen Lernen empfohlen wird: Eigene Emotionen richtig wahrnehmen und benennen, Gespräche initiieren und aufrechterhalten und eigene Gedanken und Gefühle verbal und nonverbal ausdrücken. Und es braucht nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, wie die Entwicklung von Kindern verläuft, die in Bezug auf dysfunktionale Temperamentsmerkmale in den vielen Jahren ihrer Kindheit und Jugend keine korrigierenden Erfahrungen machen können. Dies wird dahingehend interpretiert, dass Kinder z.B. Mangelnde soziale Kompetenz und fehlende Freundschaften sind daher Risikobedingungen für die weitere Entwicklung von Kindern. Temperament Und Charakter Foerster O Wilmanns K Ewald G.pdf alter als relativ konstant erweist und manchmal auf genetische verankerung schließen lässt. Es stehen noch nicht gemeinsame Einstellungen oder die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe im Vordergrund. Die UN-Konvention über die Rechte des Kindes von 1989 definiert zwar universelle Standards von Kinderrechten und damit auch die des Kindeswohls. Als theoretische Basis für diese Fragen erweisen sich die entwicklungspsychologischen Erkenntnisse zum kindlichen Temperament als ganz besonders nützlich. 333 8.2.4 Stress, Lebensereignisse und Coping . PAULI-POTT & BECKMANN, 1998) angestrebt. Oft treten auch verschiedene Ängste gleichzeitig auf: Viele Kinder haben gegen Ende des ersten Lebensjahres besonders häufig Angst vor fremden Menschen, vor fremden Gegenständen, vor lauten Geräuschen, vor Höhen. Vor dem Hintergrund des Gesagten können die besorgniserregenden Gefährdungen der psychischen Gesundheit von kleinen Kindern auch als Ausdruck einer wenig differenzierenden Entwicklungsförderung gedeutet werden. Kinder mit mangelnder Emotionsregulation zeigen weniger prosoziales Verhalten, sind aggressiver und werden von Gleichaltrigen häufiger abgelehnt. Auf der Grundlage der Lehre von den Körpersäften des antiken Arz-tes Hippokrates (ca.